Vorzueglich

FRA (Mai 2003)

Die vier hier vereinigten Werke sind allbekannt. Die Masstaebe hoch und der Vergleich notwendig Das in Berlin ausgebildete indonesische Zwillings-Duo schneidet vorzueglich ab. Schostakowitschs Concertino wird in seinem klassizistischen Tempo- Wechsel ausgezeichnet erfasst; dasselbe gilt fuer Poulencs Sonate Ravels Version von Debussys "Prelude a l'apres-midi dun Faune" hat Kolorit und Waerme; der dramaturgische Aufbau reilich scheint mir ein wenig zoegerlich von starten zu gehen Rachmaninoffs Suite op5 fehlt es ein wenig an erotischer Suggestigkraft, doch keinesfalls an Farbintensitaet. Was den Schwestern letztIich noch mehr zu wachsen muss, ist extreme sensuelle Geschmeidigkeit und verfuehrerischer Klangatem. An Talent mangelt es nicht.

Interpretation ****
Klang *****

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